E-Autos willkommen – Aufladen am Golfplatz möglich

Von ’shg-aktuell.de‘ – Igor Vucinic

Golf spielen oder im Restaurant am Golfclub Schaumburg lecker speisen – während das Elektroauto geladen wird. Das ist ab sofort möglich.

Auf dem Gelände des Golfclubs in der Röserheide wurde jetzt eine neue Stromladesäule offiziell eingeweiht. Wie der Vize-Präsident des Golfclubs, Werner Nickel, zu berichten weiß, häuften sich in letzter Zeit unter den 734 Mitgliedern die Nachfragen nach einer Lademöglichkeit fürs eigene E-Mobil. Nachdem man sich mit den Stadtwerken Schaumburg-Lippe beraten hatte, wurde kurzerhand ein neuer Hausanschluss verlegt und eine Ladesäule installiert. Sie verfügt über zwei Ladeanschlüsse mit je 22 kW maximaler Ladeleistung und wurde jetzt von Stadtwerke-Geschäftsführer Eduard Hunker, Vertriebsleiter Daniel Strathmann, Golfclub-Präsident Hans-Heinrich Hahne und Projektbetreuer der Westfalen Weser Netz GmbH, Lars Germer, in Betrieb genommen.

„Getankt“ werden kann der Ökostrom künftig rund um die Uhr. Bezahlt wird per „PlugSurfing“ (App, Ladekarte, RFID-Schlüssel oder QR-Code). Eine Möglichkeit zum kontaktlosen Bezahlen per „EC-Karte“ werde derzeit laut Germer an einigen Säulen im Netzgebiet getestet und soll künftig ebenfalls zum Einsatz kommen.

Nahmen jetzt die neue Ladesäule am Golfclub Schaumburg in Betrieb (v.l.): Hans-Heinrich Hahne (Präsident des Golfclub Schaumburg), Lars Germer (Projektbetreuer der Westfalen Weser Netz GmbH), Eduard Hunker (Geschäftsführer der Stadtwerke Schaumburg-Lippe) und Daniel Strathmann (Vertriebsleiter der Stadtwerke Schaumburg-Lippe)

Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Eduard Hunker sagt, sehen die Stadtwerke Schaumburg-Lippe den Ausbau der Elektromobilität als spannende und zukunfsträchtige Aufgabe. Der Ausbau von Stromladesäulen sei hierbei ein wichtiger Baustein: „Wir merken, dass die Elektrifizierung weiter vorangeht. Das macht sich durch Anfragen und Projektierungen aus dem privaten und gewerblichen Bereich bemerkbar.“

Eine umfassende, öffentliche Lade-Infrastruktur sei wichtig, so Hunker, um den Verbrauchern die „Reichweitenangst“ zu nehmen und damit die Akzeptanz von E-Fahrzeugen zu fördern. Deshalb habe man im vergangenen Jahr Ladesäulen im öffentlichen Raum bereitgestellt: Eine Ladestation am Hubschraubermuseum in Bückeburg, Lademöglichkeiten auf dem Parkplatz der Samtgemeindeverwaltung in Bad Eilsen sowie auf dem Stadtwerke-Betriebsgelände in Bückeburg und Obernkirchen.

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